Sujet: Theater Phönix
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Die Axt im Bischofsrücken

Eine Koproduktion mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar
mit Andreas Cseska
Regie: Harald Gebhartl
Bühne: Georg Lindorfer
Österreichische Erstaufführung: 07.10.1996

Kislingers Monodrama ist ein traurigschöner Abgesang an die Welt des Rock 'n Roll, die nie mehr zurückgeholt werden kann. Ein Rockbesessener - gelinder kann man das nicht ausdrücken - koppelt sich total von der Realität ab und lebt mit seinen mattschwarzen Vinylplatten ein völlig eigenes Leben, abseits von digital und hyper, abseits von Datenhighway und Internet, abseits von Multimedia und Digital-Hype. Abgeschottet von allem, allein mit seinem Vinyl: Der Last Hero des Rock‘ n Roll, der einsam seinen nicht zu gewinnenden Kampf ficht, dessen einziges Mittel die totale Verweigerung ist.

Harald Gebhartl hat für diese Rolle den "Bühnenberserker" Andreas Cseska ausgewählt, der mit seinem Bukowsky-Abend "Dreckige G'schichten" im In- und Ausland für Furore gesorgt hat. "Die Axt im Bischofsrücken" feiert am 29. Juni in Weimar Premiere und ist bis September dort zu sehen. Im Oktober sind "Die Axt im Bischofsrücken" und "Dreckige G'schichten" im Theater Phönix zu sehen.

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