Geschichte

Theater Phönix Linz

Das seit 1989 bestehende Theater Phönix (ehemals Phönix-Kino) ist mit seinen drei Spielstätten, ca. 45 Angestellten und bis zu 25.000 Zuschauern pro Jahr eine der wichtigsten freien Bühnen Österreichs. 2005 wurde eine an das Theater angrenzende Lagerhalle angekauft und adaptiert. Sie beherbergt Werkstätten, Probebühnen, Film- und Tonstudio sowie Künstlerzimmer. Das Haus mit seinen 2100m2 Quadratmetern Nutzfläche ist Eigentum des Vereins Theater Phönix. 

Das Theater Phönix hat ein festes Schauspielensemble, das durch Gäste ergänzt wird. Auf dem Spielplan stehen zeitgenössische Stücke, Ur- und Erstaufführungen, Neubearbeitungen von Klassikern sowie Stückaufträge und interdisziplinäre Projekte. Daneben produziert das Theater Kinder- und Jugendtheaterstücke, realisiert theaterpädagogische Projekte und verfügt seit 2004 über einen eigenen Verlag. 

 

Das Theater Phönix wurde für seine Arbeit bereits mehrfach ausgezeichnet: Großer Landespreis 1995 für initiative Kulturarbeit, Bühnenkunstpreis des Landes OÖ 2006 für kontinuierliche Autorenarbeit und Kleiner Landespreis 2013 für Kunst im interkulturellen Dialog. 2014 wurde die Theater-Phönix-Produktion „Höllenangst“ von Johann Nestroy (Regie: Susanne Lietzow) in der Kategorie Beste Bundesländer Aufführung mit dem Nestroy-Preis ausgezeichnet