© Helmut Walter / Stefan Eibelwimmer
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Winnetou eins bis drei – und am Ende stirbt Karl May

mit Nadine Breitfuß , Martin Brunnemann , Anna Maria Eder , David Fuchs , Wiltrud Schreiner , Sven Sorring
Regie: Erik Etschel
Bühne: Thomas Kurz
Kostüme: Elke Gattinger
Lichtgestaltung: Christian Leisch
Musik: Gilbert Handler
Choreografie: Doris Jungbauer
Dramaturgie: Silke Dörner
Uraufführung: 17.11.2020
Aufführungsort: Saal

„Winnetou eins bis drei und am Ende stirbt Karl May“ ist ein 90-minütiger, unterhaltsam-collagenartiger und episch postpandemischer Theaterabend, der den Mythos Karl May, seine Tragweite und sein vermeintliches Erbe in aktuellen postfaktischen Zeiten sowie das generelle Prinzip der Selbsterfindung und Selbstdarstellung diskursiv-popkulturell aufgeladen ergründet.

Ein wild-assoziativer Ritt durch die phantastische Welt des wohl bekanntesten Autors Deutschlands, vermutlich ersten Popliteraten und vielleicht auch Erfinders der Fake News.

Erik Etschel und Lisa Fuchs (Arbeitskombinat Jest) legen nach „Der fliegende Holländer – Ein verflucht karibischer Schiffsbruch in A-hoi-Dur“, „ADA – Wir sind die Insel“ und „Der letzte Raucher“ kräftig nach und demontieren ab November 2020 Karl Mays Agitprop-Edelmenschentum in Anbetracht des Wahrheitsgehalts seiner bekanntesten Reiseromane.

 

Fotos

Sujet: Stefan Eibelwimmer / Foto Helmut Walter