© Doris Geml
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Lohn der Nacht

Uraufführung des Gewinnerstücks des Autor*innenpreises der Theaterallianz

Eine Produktion des Theater Kosmos Bregenz in Koproduktion mit den Bregenzer Festspielen im Rahmen der Theaterallianz
mit Zeynep Buyrac , Till Frühwald , Lilly Prohaska , Lara Sienczak , Marcus Thill , Luka Vlatkovic
Regie: Jana Vetten
Ausstattung: Eugenia Leis
Lichtgestaltung: Stefan Pfeistlinger
Musik: Ögünc Kardelen
Linz-Premiere: 09.02.2022
Aufführungsort: Saal

Eine Operndiva und Mutter allein mit ihren Gefühlen und ihrer Kinderfrau, ein selbstbewusster Fußballstar im Sportwagen und ein korrekter Polizist, ein einsamer Mann, der sich an einem Brückengeländer und einer Bierdose festhält. Temporeich, witzig und überraschend verknüpft der in Wien geborene Autor Bernhard Studlar in seinem jüngsten Stück verschiedene Figuren und Orte. Während die Sängerin seit über einem Jahr wieder einmal auf der Bühne agiert, glaubt sie ihr Kind in sicherer Obhut im Hotelzimmer. Die junge Kinderfrau mit dem Kinderwagen jedoch macht in der nächtlichen Stadt unerwartete Begegnungen, wovon die Diva nach der Vorstellung beim Champagner mit einem Mäzen nichts ahnt. Existenzielle Entscheidungen treffen auf Welterklärungsversuche am Würstelstand.

Aus dem Wettbewerb der Österreichischen Theaterallianz geht Bernhard Studlars „Lohn der Nacht“ als Siegerstück hervor. Gemeinsam mit den Bregenzer Festspielen wurde ein Theatertext zum Thema „Die Arroganz des Kapitals“ beauftragt. Ursprünglich für denselben Sommer wie die Neuinszenierung von Giacomo Puccinis „Madame Butterfly“ auf der Seebühne geplant, kam der Text als Vorbote dieser Oper zur Uraufführung und wird anschließend an den weiteren Spielstätten der Theaterallianz zu erleben sein.